top of page
Expertin für Psychosomatik

Fachartikel
Suche


Warum reagieren manche Menschen stärker auf Stress als andere?
Stress gehört zum Leben dazu. Doch während manche Menschen auch in herausfordernden Situationen ruhig bleiben, reagieren andere mit Herzrasen, Schlafproblemen, innerer Unruhe oder körperlichen Beschwerden. Woran liegt das? Die Antwort ist komplex, denn unsere Stressreaktion entsteht aus einem Zusammenspiel von Biologie, Erfahrungen und Persönlichkeit. Die Stressreaktion ist individuell programmiert Wenn wir unter Druck geraten, aktiviert unser Körper ein uraltes Schutzsystem:


Wie erkennt man psychosomatischeErkrankungen?
Psychosomatische Erkrankungen gehören zu den häufigsten, aber zugleich am schwersten erkennbaren Gesundheitsproblemen. Betroffene leiden unter realen körperlichen Beschwerden aber oft ohne eindeutigen organischen Befund. Das führt nicht selten zu Verunsicherung, langen Arztwegen und dem Gefühl, „nicht ernst genommen“ zu werden. Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden. Die Fähigkeit, psychosomatische Beschwerden frühzeitig zu erkennen, ist daher ein entscheiden


Hypochondrie – Wenn die Angst vor Krankheit selbst krankmacht
Viele Menschen achten auf ihren Körper und das ist grundsätzlich sinnvoll. Doch was passiert, wenn jede kleine Veränderung sofort Sorge auslöst? Wenn harmlose Symptome als Hinweis auf eine schwere Erkrankung interpretiert werden? In diesem Fall kann es sich um Hypochondrie handeln – heute in der Fachsprache häufig als Krankheitsangststörung bezeichnet. Dieser Artikel erklärt, was hinter Hypochondrie steckt, wie sie entsteht und was Betroffenen helfen kann. Was ist Hypochondri


Angststörungen und Körpersymptome
Wenn Angst körperlich spürbar wird Angst gehört zu unserem Leben dazu. Sie ist eine wichtige Schutzreaktion, die uns in Gefahrensituationen wachsam macht und unser Überleben sichert. Doch was passiert, wenn Angst nicht mehr nur situativ auftritt, sondern sich verselbstständigt und der Körper dauerhaft reagiert? Oft entstehen dann intensive körperliche Symptome: Herzrasen, Schwindel, Atemnot oder Magenbeschwerden. Häufig ohne klaren medizinischen Befund. Das kann verunsichern


Die Schilddrüse in der Psychosomatik: Wenn Stress und Emotionen den Hormonhaushalt beeinflussen
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ am Hals, etwa so groß wie eine Walnuss. Trotzdem hat sie enormen Einfluss auf unseren gesamten Körper. Sie steuert wichtige Prozesse wie Energieverbrauch, Herzschlag, Körpertemperatur und Stoffwechsel. Auch unsere Psyche und unser emotionales Gleichgewicht stehen in enger Verbindung mit der Schilddrüse. Wenn dieses Hormonsystem aus dem Gleichgewicht gerät, kann sich das sowohl körperlich als auch seelisch bemerkbar machen. Die Psychosomat


Herzratenvariabilität (HRV) – Was sie über Ihr Nervensystem verrät
Vielleicht haben Sie schon einmal von der Herzratenvariabilität gehört – oft im Zusammenhang mit Stress, Schlaf, Sport oder moderner Gesundheitsmessung über Smartwatches. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Und warum ist die HRV in der Psychosomatik so interessant? Die Herzratenvariabilität ist ein faszinierender Marker dafür, wie flexibel Ihr Nervensystem arbeitet – also wie gut Ihr Körper zwischen Anspannung und Entspannung wechseln kann. Was ist die Herzrat


Wenn der Druck steigt: Bluthochdruck psychosomatisch verstehen
Bluthochdruck (Hypertonie) gilt als „stiller Risikofaktor“. Viele Betroffene spüren lange Zeit gar nichts, obwohl im Körper bereits ein dauerhafter Druck auf Gefäße, Herz, Gehirn und Nieren wirkt. Psyche und Körper arbeiten über Stresshormone, vegetatives Nervensystem und Verhaltensmuster eng zusammen. (Dieses Grundprinzip beschreibe ich auch in meinem Artikel darüber, wie die Psyche körperliche Symptome auslösen kann .) Wie psychische Belastung den Blutdruck beeinflussen ka


„Ich komme morgens schwer aus dem Bett“– Eine psychosomatische Betrachtung
Der Wecker klingelt – und schon beim ersten Ton fühlt sich der Körper schwer an. Die Augen sind müde, die Gedanken träge, der Tag erscheint wie ein Berg, der kaum zu bewältigen ist. Viele Menschen kennen dieses Gefühl. Doch wenn das morgendliche Aufstehen regelmäßig zur Herausforderung wird, lohnt sich ein genauerer Blick. Aus psychosomatischer Sicht kann morgendlicher Antriebsmangel ein wichtiges Signal des Körpers sein. Was bedeutet „Antrieb“ eigentlich? Antrieb ist das Zus


Reizbarkeit und ständiges Genervtsein
Was dahintersteckt – aus Sicht der Psychosomatik „Ich bin ständig gereizt.“ „Alles geht mir schneller auf die Nerven.“ „Eigentlich sind es Kleinigkeiten – aber ich explodiere innerlich.“ Reizbarkeit und ein dauerhaftes Genervtsein gehören zu den häufigsten, aber am wenigsten ernst genommenen psychosomatischen Symptomen. Viele Betroffene schieben sie auf Stress, Charakter oder „schlechte Tage“. Doch aus psychosomatischer Sicht sind anhaltende Reizbarkeit und innere Gereiztheit


Psychosomatische Beschwerden durch tägliche Büroarbeit
Wenn Laptop, Druck und Daueranspannung den Körper prägen. Viele Büro-Beschwerden wirken auf den ersten Blick „rein körperlich“: Nacken zieht, Kopf dröhnt, die Augen brennen, der Bauch ist gereizt – und trotzdem sind Untersuchungen häufig unauffällig. In der Psychosomatik schauen wir dann nicht nur auf den Körper, sondern zusätzlich auf das Zusammenspiel aus Nervensystem, Stressverarbeitung, Emotionen, Haltung, Atmung und Arbeitsalltag. Denn genau hier entsteht bei Büroarbeit


„Watte im Kopf“ (Brain Fog) – wenn Denken sich zäh und neblig anfühlt
Viele Menschen beschreiben es ähnlich: „Ich bin da – aber irgendwie nicht ganz.“ Gedanken laufen langsamer, Konzentration kostet Kraft, Worte fehlen, und selbst einfache Entscheidungen fühlen sich plötzlich anstrengend an. Dieser Zustand wird im Alltag oft „Watte im Kopf“ genannt – medizinisch eher „Brain Fog“ oder „kognitive Beeinträchtigung“. Wichtig vorweg: Brain Fog ist keine eigenständige Diagnose, sondern ein Symptomkomplex. Er kann bei Stress und Überlastung auftreten


Schwindel in der Psychosomatik
Wenn der Körper schwankt und das Nervensystem „Alarm“ meldet. Schwindel kann beängstigend sein: Der Boden fühlt sich unsicher an, der Kopf „benebelt“, manchmal kommt Herzklopfen, Zittern oder Übelkeit dazu. Viele Betroffene erleben eine Odyssee aus Untersuchungen und am Ende heißt es: „Alles unauffällig.“ Das ist einerseits erleichternd, andererseits frustrierend. Denn die Beschwerden sind real. Und genau hier wird Psychosomatik relevant: Schwindel ist ein Symptom, keine Diag


Neustart fürs Nervensystem: Wie Regulation wirklich gelingt
Die stressige Phase ist vorbei – Projekt abgeschlossen, Konflikt geklärt, Urlaub gebucht und trotzdem bleibt der Körper „an“. Herzklopfen, flauer Magen, Schlafstörungen, inneres Zittern oder ständige Anspannung. Das fühlt sich oft an, als würde der Körper übertreiben. Tatsächlich macht er (biologisch gesehen) genau das, was er gelernt hat: wachsam bleiben, bis wieder ausreichend Sicherheit „ankommt“. Was genau ist „das Nervensystem“, das nicht abschaltet? Wenn wir im Alltag v


Wie die Psyche körperliche Symptome heilen kann
Zum Jahresende wird es oft stiller. Die Termine werden weniger, die Abende länger – und plötzlich spürt man den Körper deutlicher: Verspannungen, Herzklopfen, Druck im Bauch, Kopfschmerzen, Müdigkeit. Viele Menschen erschrecken dann: „Warum meldet sich mein Körper ausgerechnet jetzt?“ Die gute Nachricht: Genau diese Sensibilität kann ein Wendepunkt sein. Denn so wie Stress, Angst und Daueranspannung Beschwerden verstärken können, kann die Psyche auch in die andere Richtung wi


Wenn der Körper nachts nicht zur Ruhe kommt
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Begleitern psychosomatischer Beschwerden. Kopf, Herz, Magen-Darm-Trakt oder Muskulatur melden sich besonders dann, wenn es eigentlich still werden sollte. Die Symptome sind real – auch dann, wenn ärztliche Untersuchungen keine klare körperliche Ursache finden. Was gesunder Schlaf im Körper leistet Im Schlaf passiert weit mehr, als nur „Ausruhen“: Das Gehirn verarbeitet Eindrücke und Emotionen, sortiert Erinnerungen und stabilisiert un


Migräne und Kopfschmerzen – wenn das Nervensystem Alarm schlägt
Viele Menschen kennen es: Der Kopf dröhnt, jeder Schritt tut weh, Licht ist unerträglich – und am liebsten würden Sie sich nur noch in ein abgedunkeltes Zimmer zurückziehen. Für einige ist es „nur“ ein gelegentlicher Kopfschmerz, für andere sind es heftige Migräneattacken, die den Alltag regelmäßig lahmlegen. Migräne oder „nur“ Kopfschmerzen? – der Unterschied Migräne ist eine eigenständige neurologische Erkrankung, keine „normale“ Form von Kopfschmerzen. T ypisch sind: mitte


Die Wirkung unserer Nahrungsmittel auf die Psyche
Sie haben bestimmt schon beobachtet, dass Sie sich nach einem schnellen Mittag mit Fastfood schlapp fühlen, gereizt oder unkonzentriert. An anderen Tagen – nach einem frischen, ausgewogenen Essen – sind Sie klarer im Kopf, gelassener und stabiler im Alltag. Das ist kein Zufall. Immer mehr Studien zeigen: Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Psyche. Ernährung ist ein wichtiger Baustein für unsere seelische Widerstandskraft – ganz besonders b


Wenn die Psyche unter die Haut geht
Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ – sie ist auch ein sensibles Stimmungsbarometer. Viele Patient:innen beobachten, dass Ekzeme, Akne, Juckreiz oder Nesselsucht in belastenden Phasen aufflammen. Das ist kein Zufall: Zwischen Gehirn, Nerven, Immunsystem und Haut gibt es eine enge Verbindung, die „Hirn-Haut-Achse“. Sie erklärt, warum psychische Faktoren Hautprozesse messbar verändern können. (Grundlagen zur allgemeinen Körper-Psyche-Verbindung finden Sie auch in meine


Burnout – Wenn Dauerstress den Akku leer zieht
Viele Menschen kennen Phasen, in denen die Arbeit zu viel wird. Doch Burnout ist mehr als „ein bisschen müde“. Es beschreibt einen Zustand tiefer Erschöpfung mit innerer Distanz zum Job und dem Gefühl, nicht mehr wirksam zu sein. Wichtig: Burnout entsteht im Arbeitskontext – und ist laut ICD-11 als „berufsbezogenes Phänomen“ eingeordnet, nicht als Krankheit. Es umfasst drei Kernmerkmale: 1) Energieverlust/Ermüdung, 2) innere Distanz/Zynismus gegenüber der Arbeit, 3) verminder


Physiotherapie und Psychosomatik – Wie Körpertherapie die Seele entlastet
In meiner Zeit als Physiotherapeutin habe ich es oft gesehen - viele Menschen kommen in die Praxis, weil sie Rückenschmerzen, Nackenspannungen oder chronische Beschwerden haben. Doch oft steckt hinter den körperlichen Symptomen mehr als eine Fehlhaltung oder Muskelverspannung: seelische Belastungen, Stress oder unverarbeitete Emotionen können sich ebenfalls im Körper festsetzen. Immer deutlicher zeigt sich: Körper und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Während psychische A
bottom of page
