Expertin für Psychosomatik

Was ist Psychosomatik?
Der Begriff „Psychosomatik“ setzt sich aus zwei griechischen Worten zusammen: psyche („Seele“) und soma („Körper“). Die moderne Psychosomatik ist ein Teilgebiet der Medizin, das genau diese Wechselwirkung untersucht. Sie betrachtet, wie seelische und soziale Faktoren den Körper beeinflussen – und umgekehrt. Anders gesagt: Wenn die Seele flüstert, kann der Körper laut werden.
Psychosomatik holt die Psyche aus der Ecke der „Nebenschauplätze“ und stellt sie ins Rampenlicht Ihrer Gesundheit. Wer versteht, wie eng Körper, Geist und Umfeld verbunden sind, kann:
-
Frühzeitig Warnsignale erkennen.
-
Eigenverantwortlich handeln, statt nur Symptome zu bekämpfen.
-
Nachhaltig heilen – denn körperliche und seelische Gesundheit bedingen einander.
Anzeichen für psychosomatische Störungen
Chronische Schmerzen
Verdauungs-störungen
Herz-Kreislauf-Beschwerden
Atemnot
Hautprobleme
Tinnitus und Ohrgeräusche
Erschöpfung, Schlafstörungen
Essstörungen, Appetitlosigkeit
Wie entsteht ein psychosomatisches Symptom?
Psychosomatische Beschwerden entstehen nicht „nur im Kopf“, sondern aus einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Einflüsse:
-
Innere Belastungen: Stress, Lebenskrisen oder traumatische Erfahrungen können körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken.
-
Äußere Umstände: Berufs- und Familienleben, Wohnsituation sowie andere soziale Faktoren spielen eine Rolle.
-
Körper beeinflusst Seele: Auch körperliche Erkrankungen belasten die Psyche – man spricht dann von somatopsychischen Reaktionen.
Ein Beispiel gefällig? Stellen Sie sich einen Jongleur vor: Wenn zu viele Bälle hinzukommen, kann leicht einer herunterfallen. Genauso gerät das Gleichgewicht zwischen Anforderungen und eigenen Ressourcen manchmal aus dem Lot. Dann „spricht“ der Körper
Erkennen Sie die Anzeichen bei sich oder jemandem in Ihrem Umfeld?
1 / Chronische Schmerzen bzw. wiederkehrende Schmerzen
Meistens treten Kopf-, Nacken-, Rücken- oder Bauchschmerzen immer wieder auf. Diese Schmerzen haben oft keine erkennbare Ursache und die Symptome können sowohl an derselben Stelle auftreten als auch wandern.
2 / Verdauungsbeschwerden
Verdauungsbeschwerden, mit psychischem Ursprung, treten meist unter Belastungssituationen auf und sind durch eine Vielzahl an Symptomen gekennzeichnet. Dazu gehören u.a. Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit sowie Durchfall oder Verstopfung. Oft können auch ein unangenehmes Völlegefühl und ein allgemeines Unwohlsein auftreten.
3 / Herz-Kreislauf-Beschwerden
Herz- und Kreislauf-Beschwerden zeigen sich in verschiedenen Formen, darunter Herzrasen, Engegefühl im Brustkorb und Schwindel. Diese Symptome entstehen häufig durch Stress sowie Drucksituationen oder ungesunde Lebensgewohnheiten.
4 / Atemnot
Atemprobleme - ohne Lungen- oder Herzkrankheiten - können Anzeichen für psychische Belastungen sein.
5 / Hautprobleme
Neurodermitis, Juckreiz, Hautausschläge und andere seltsame Hautreaktionen können sehr nervig sein. Oft merkt man gar nicht, wie sehr unsere Emotionen und der Alltag unsere Haut beeinflussen. Umso größer ist dann die Erkenntnis, wenn man den psychischen Auslöser findet.
6 / Tinnitus und Ohrgeräusche
Tinnitus und Ohrgeräusche, einschließlich des bekannten, nicht abstellbaren Pfeifens, sind häufige Beschwerden. Auch ein Hörsturz, der zur Stille führt, fällt in diese Kategorie.
7 / Erschöpfung sowie Schlafstörungen
Erschöpfung ist ein Zustand der Müdigkeit und Antriebslosigkeit, der durch anhaltenden Stress oder körperliche Belastung ausgelöst werden kann und oft mit Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und Niedergeschlagenheit einhergeht.
8 / Essstörungen und Appetitlosigkeit
Trotz Hungergefühl wird nichts gegessen, es ist kein Sättigungsgefühl oder Bulimie, Binge Eating, etc. vorhanden. Im Feld der Essstörungen gibt es eine Vielfalt an Herausforderungen.
Wenn Sie diese Symptome regelmäßig erleben, könnte es an der Zeit sein, Ihren Gesundheitszustand zu überprüfen. Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Unterstützung benötigen.
